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Nachbericht Zeltlager 2026

ZL1
Datum:
16. Aug. 2026

Neun Tage, viele Zelte, jede Menge Gemeinschaft und ganz viel Zirkus: In diesem Jahr ging es für die Katholische Jugend auf den Campingplatz in Birkenfeld. Unter dem Motto „Zirkus“ erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen, Ausflügen, kreativen Aktionen und natürlich jeder Menge Spaß.

Am ersten Tag hieß es erst einmal ankommen, Zelte aufbauen, einziehen und sich in der großen Gruppe kennenlernen. Bei verschiedenen Kennenlernspielen konnten wir schnell die Namen der anderen lernen und erste neue Freundschaften schließen. Spätestens beim gemeinsamen Singen am abendlichen Lagerfeuer wurde aus einer Gruppe verschiedener Kinder und Jugendlicher nach und nach eine richtige Lagergemeinschaft.

Am zweiten Tag ging es bei einer Ortsrallye auf Entdeckungstour durch Birkenfeld. In kleinen Gruppen von ungefähr acht Personen machten wir uns mit einem Fragenblatt und insgesamt 30 Fragen auf den Weg. Dabei mussten wir innerhalb einer bestimmten Zeit möglichst viele Antworten finden. Neben Teamwork war dabei natürlich auch ein bisschen Schnelligkeit gefragt.

Das Highlight des dritten Tages passte perfekt zu unserem diesjährigen Motto: Ein echter Zirkusworkshop stand auf dem Programm! Die Zirkusartisten von Kokolores zeigten uns verschiedene Tricks und Kunststücke und brachten uns anschließend selbst einige davon bei. Dabei konnten wir einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, selbst Teil einer Zirkusshow zu sein.

Am vierten Tag wurde es dann besonders sommerlich: Wir verbrachten den Tag im Freibad in Birkenfeld. Bei den warmen Temperaturen war eine Abkühlung im Wasser genau das Richtige. Es wurde geschwommen, gespielt und natürlich auch einfach die gemeinsame Zeit genossen.

Am fünften Tag stand unser großes Ganztagesspiel – kurz GTS – auf dem Programm. In kleineren Gruppen legten wir dabei ungefähr zehn bis elf Kilometer zurück und mussten unterwegs verschiedene Aufgaben bewältigen. Nach diesem ereignisreichen Tag ließen wir den Abend zunächst gemütlich mit dem Film „Madagaskar 3“ ausklingen. Danach wurde es allerdings noch einmal spannend: Eine freiwillige Grusel-Nachtwanderung stand an. Wer mutig genug war, konnte sich auf den Weg machen – wer lieber im Lager bleiben wollte, durfte das natürlich auch.

Der sechste Tag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel. Dafür hatten wir auf unserem Zeltplatz extra einen kleinen Altar aufgebaut und dahinter ein Holzkreuz aufgestellt. So konnten wir mitten in unserem Lager gemeinsam Gottesdienst feiern. Außerdem stand an diesem Tag noch die Schneckenrallye auf dem Programm, bei der wieder Teamgeist und Geschick gefragt waren.

Am siebten Tag machte uns allerdings das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung. Weil es viel zu heiß für ein großes Programm war, ließen wir es etwas ruhiger angehen. Jeder konnte die freie Zeit nutzen, um sich zu entspannen und das Lagerleben zu genießen. Eine kreative Aktion gab es trotzdem: Wir durften Bilderrahmen gestalten und mit Fotos von unserem jeweiligen Zelt verzieren. So entstand für viele eine schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

Leider ging das Zeltlager dann schon langsam dem Ende entgegen. Am achten Tag hieß es: Zelte abbauen, aufräumen und alles für die Abreise vorbereiten. Doch bevor es endgültig vorbei war, wurde noch einmal richtig gefeiert. Bei einer Kinderdisco wurde getanzt, gelacht und gemeinsam der letzte Abend genossen. Dazu gab es Snacks, Capri-Sonne und verschiedene besondere Getränke.

Am neunten Tag mussten wir schließlich Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Hinter uns lagen neun Tage voller neuer Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse, Herausforderungen und natürlich ganz viel Spaß.

Unser Zeltlager hat uns gezeigt, dass Gemeinschaft bedeutet, gemeinsam Neues auszuprobieren, sich gegenseitig zu unterstützen und auch einmal über den eigenen Schatten zu springen. Ob bei der Ortsrallye, im Zirkusworkshop, im Freibad, beim GTS, während des Singens am Lagerfeuer, den gemeinsamen Mahlzeiten  oder bei der Grusel-Nachtwanderung – langweilig wurde es jedenfalls nie.

Und auch wenn am Ende alle wieder nach Hause gefahren sind, bleiben viele schöne Erinnerungen an neun besondere Tage in Birkenfeld.

Ein großes Dankeschön geht an die Betreuer, ohne deren Einsatz und Engagement dieses Zeltlager nicht möglich wäre!

 


Für die KJQ: Franziska Hackenspiel, Gemeindereferentin

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