Zum Inhalt springen

Pflegegruppen der Pfarrei St. Josef Fischbach

Im Frühjahr 1995 musste sich der Verwaltungsrat der Pfarrei St. Josef Fischbach mit der Frage befassen, wie man die Pflege der großen Außenanlage um Kirche, Pfarrheim und Pfarrhaus bewerkstelligen könnte. Der damalige Pastor Gerhard Seel hatte dabei die Idee, eine Gruppe mit rüstigen Rentnern ins Leben zu rufen, die bereit wären, diese Arbeiten zu übernehmen.

Die Männer des Verwaltungsrates gingen mit gutem Beispiel voran, und schon bald konnten 3 Gruppen gegründet werden, die abwechselnd einmal wöchentlich für 2 bis 3 Stunden alle anfallenden Arbeiten in und um die Kirche verrichten. Noch heute sind einige Gründungsmitglieder tätig.

Zurzeit besteht die sogenannte "Josefsgrupe" aus 24 Mitgliedern, die in 4 Gruppen ehrenamtlich ihren Dienst verrichten. Die Jüngsten sind über 50, der Älteste über 90 Jahre alt. Nach getaner Arbeit trifft man sich im Pfarrhaus zu einem kleinen Imbiss und zum "Sproche".

 

N A C H R U F

 

Am 21.12.2025 verstarb Reiner Jung.

Mit Reiner hat uns das letzte verbliebene Gründungsmitglied unserer "Josefsgruppe" in Fischbach verlassen.

Ende 1994, nach dem Neubau unseres Pfarrheimes, traf sich Reiner mit einer Reihe engagierter Mitglieder unserer Fischbacher Pfarrgemeinde, um gemeinsam zu überlegen, wie das große Gelände um Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim gepflegt werden könnte. Als Ergebnis wurde eine Pflegegruppe ("Josefsgruppe") gegründet, die sich seitdem in Untergruppen einmal wöchentlich trifft. Es wird gekehrt, Rasen gemäht, Hecken geschnitten, der Außenbereich wird instand gehalten. 

Auch die Krippe in unserer Kirche wurde von der Gruppe konstruiert und wird seitdem zu Weihnachten aufgebaut.

In all den Jahren seit der Gründung, hat sich Reiner mit großem Engagement für die Pflegegruppe eingesetzt. Zusätzlich zum direkten Arbeitseinsatz, hat er sich im Hintergrund um all die Dinge gekümmert, ohne die eine solche Gruppe nicht funktionieren kann: Werkzeug besorgen und warten, Benzin für die Mähmaschinen bereithalten, Streusalz für den Winter bevorraten, Terminpläne erstellen, und vieles mehr. Und auch die gemeinsamen Veranstaltungen der Gruppe wurden von ihm organisiert. Kurzum, Reiner war über lange Jahre so etwas wie die "Mutter der Kompanie", ohne den nichts lief.

Reiner wird immer ein Mitglied in unserer Gruppe bleiben.

Wir werden die Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Für die "Josefsgruppe"

Bernd Gebelein