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Geistliches Wort

Haldenkreuz Göttelborn

Von der Fastnacht zur Fastenzeit

Wenn Sie diese Zeilen lesen, befinden wir uns schon in der Fastenzeit, die für uns Christen jedes Jahrs aufs Neue eine besondere und intensive Zeit ist.

Vielleicht hat der ein oder andere sich etwas vorgenommen, auf dass er/sie verzichten wird in diesen Tagen oder etwas im Blick, auf dass er/sie sich noch einmal besonders konzentrieren und ausrichten möchte.

Wir versuchen Sie in diesen Tagen und Wochen mit unseren Gottesdiensten und Angeboten in und durch diese Fastenzeit zu begleiten und laden zu unseren Angeboten herzlich ein. Besonders einladen darf ich zum gemeinsamen Kreuzweg auf die Halde in Göttelborn am 15. März. (weitere Infos in dieser Pfarrbriefausgabe).

Richten wir unseren Blick immer wieder auf das Kreuz, DAS Symbol der Christen und in der Fastenzeit besonders auf die verschiedenen Kreuzwegstationen, die den Leidensweg unseren Herrn Jesus Christus zeigen, den wir im Gebet begleiten.

Wir alle haben unser ganz persönliches Kreuz zu tragen und kennen verschiedene Kreuze in unseren Familien und Freundeskreisen: Krankheiten, Todesfälle, Schicksalsschläge, Sorgen um den Arbeitsplatz, finanzielle Belastungen usw.

Jesus Christus ist es, der selbst all diese menschlichen Kreuze kennt und sein Kreuz im wahrsten Sinne des Wortes auf sich genommen hat, als er seinen persönlichen Leidensweg gegangen ist, unter großer Mühe und mit den Kräften am Ende.

Aber, und das ist das Entscheidende, für ihn ist mit seinem Kreuzweg kein Endpunkt gesetzt, sondern ein neuer Anfang: am Ostermorgen finden die Frauen das leere Grab und den weggerollten Stein vor. „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ (Lk 24,1-8)

Durch und mit Jesus Christus dürfen wir hoffen und können unsere individuellen Kreuze annehmen, denn wir glauben an einen Gott des Lebens, der auch den Weg des Todes kennt und dem kein menschliches Leid fremd ist.

Wir glauben an einen Gott des Lebens, für den der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern auf den unsere Hoffnung begründet ist.

Gute Tage und Wochen der Fastenzeit im Zugehen auf die Karwoche wünscht Ihnen und Ihren Familien

Franziska Hackenspiel, Gemeindereferentin

 

 

Fastenzeit

Die Tage der Fastenzeit sind die „großen Exerzitien der Kirche“. In diesen Wochen sind wir eingeladen, uns durch Fasten, Gebet und Werke der Nächstenliebe auf das hohe Osterfest vorzubereiten. Es sind die Wochen der inneren Einkehr, die unseren Blick auf das Wesentliche lenken sollen: Die Frage, was wirklich uns und unser Leben trägt, soll uns beschäftigen. Ebenso soll auch unser Glaube erneuert und gestärkt werden. Schließlich werden wir in der Osternacht unser Taufversprechen erneuern und in der Fastenzeit auch besonders an unsere eigene Taufe und die damit verbundene Taufwürde und Taufgnade denken. Auch in diesem Jahr gibt es wieder besondere Gottesdienste, Hl. Messen, Kreuzwegandachten die uns auf dem Weg zum Osterfest begleiten und darauf einstimmen. Dazu sind Sie herzlich eingeladen! Ebenso wäre es doch schön, wenn Sie nicht nur die Angebote in ihren Kirchen wahrnehmen, sondern sich auch darüber hinaus auf den Weg in die anderen Kirchen unserer Pfarrei machen.

In diesem Jahr sollen uns die Sonntagsevangelien der sechs Fastensonntage in besonderer Weise einladen, uns auf das Osterfest vorzubereiten. Die Predigt in der Sonntagabendmesse um 18 Uhr in Maria Himmelfahrt Quierschied wird sich als „Fastenpredigt“ mit dem jeweiligen Evangelium beschäftigen und hierzu werden jeweils unterschiedliche Prediger sprechen. Die Sonntagabendmesse wird also einen besonderen Akzent haben, der zur Fastenzeit passt.

Jeweils am Freitag davor lädt Pastor Johannes Kerwer zu einem Glaubensabend ein, der auf das kommende Sonntagsevangelium vorbereitet. Es soll hier weniger das Gespräch, sondern mehr die Betrachtung und Einführung zum jeweiligen Evangelium im Vordergrund stehen, das uns zu Ostern hinführt. Dies findet jeweils freitags um 19 Uhr im Pfarrheim Fischbach statt.

  • 2.2026„Wenn Gott uns in die Wüste führt“ - Die Versuchung Jesu (Mt 4,1-11)
  • 2.2026„Geschmack der Ewigkeit“.-. Die Verklärung Jesu (Mt 11,1-9)
  • 3.2026 „Verschüttete Quellen beginnen zu sprudeln“ – Samariterin am Jakobsbrunnen (Joh 4,5-42)
  • 3.2026 „…und Blinden geht ein Licht auf“ – Die Heilung eines Blinden am Sabbat (Joh 9,1-37)
  • 3.2026„Im Tod dem Leben trauen“ – Die Auferweckung des Lazarus (Joh 11,3-45)
  • 3.2026 „Begegnung die verwandelt“ – Leiden, Tod und Auferstehung Jesu (Abschluss)